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Einmal Waldkind ohne Verpackung, bitte!

Mein Sohn geht ab dem 15. November in den Waldkindergarten.

Perfektes Datum für einen Start in freier Natur. Oder auch „ins kalte Wasser geschmissen“.

Im Internet habe ich mich über die perfekte Verpackung meines Waldkindergartenkindes kundig gemacht. Wenn ich es richtig verstanden habe, viele Schichten, unten möglichst Wolle und als Aussenschicht Regenkleidung.

Sobald ich Erfahrungswerte habe, werde ich darüber informieren.

Was mich aber echt nicht erfreut, ist das Material der äußeren, wasserdichten Hülle. Mir wurde gesagt, dass atmungsaktiv und „…tec“ nicht ausreicht. Das einzige was vor Regen ernsthaft schützt, ist pures Plastik. Gibt`s billig, ok. Aber schau ich mir die Verpackungsschichten meines Kindes an, ist es doch ein ziemlicher Widerspruch.

Erste Schicht: Wolle-Seide.

Zweite Schicht: Merino-Walk. Wahlweise Baumwollteddy oder-Vlies.

Dritte Schicht: Plastik.

Ich hab jetzt was von Oilskin gelesen. Die erste Zeit werde ich meinen Kleinen gut in Plastik verpackt in den Wald schicken. Obwohl ich viel selber nähe, sind die Anschaffungskosten für die Waldkindergartenkleidung doch immens. Das rührt vor allem daher, dass ich drei Garnituren von allem brauche. Einmal um Wechselkleidung im KindergartenBauwagen zu haben und zwei Garnituren zum Wechseln, wenn mein süßes WildschweinWaldkind nach Hause kommt.

Zum Wechseln im Kindergarten gibt es übrigens „normale“ Thermounterwäsche (keine Wolle-Seide) und auch keine Walkhose, die dort darauf wartet, dass ihr Besitzer aus ihr raus wächst. Ich bin ja nicht verrückt.

Edit nach zwei Monaten Waldkindergarten: Ich habe zwar Merinowalk gekauft und er liegt in meinem Nähschrank, um zu einer Hose verarbeitet zu werden. Aber Fleecehosen tun es auch. So kalt ist es zur Zeit noch nicht. Und die hatte ich schon Zuhause. Vererbt von Freunden.

Jaaaa…Plastik.

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